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SPD Woltersdorf.

Nicht nur an dieser Stelle wurde über die heftige und kontroverse Diskussion um die Verwendung von Fördermitteln für den U3-Bereich ausführlich berichtet.  Im politischen Raum wurden die Positionen gegeneinander gestellt und in der gestrigen Sondersitzung der Gemeindevertretung wurde eine richtungweisende Entscheidung getroffen.

Der Antrag der Verwaltung, durch den Umbau des  Schul- und Hortgebäude in der Weinbergstraße zur Kita nur 25 neue Kita-Plätze zu schaffen, fand keine Mehrheit und wurde bei namentlicher Abstimmung mit 9 zu 5 Stimmen abgelehnt. Stattdessen stimmte die Mehrheit der anwesenden Abgeordneten mit dem gleichen Stimmenverhältnis für den Umbau des ehemaligen Plusmarktes in der Ortsmitte in eine Kita mit 85 Plätzen. Die Verwaltung wurde beauftragt, sofort alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um den Umbau zu realisieren.

Für die Schaffung der 85 Kita-Plätze im Ortszentrum stimmten:

Frank Müller-Brys (SPD), Monika Kilian (SPD), Jürgen Damaschke (SPD)

Gordon Eggers (Bündnis 90/Die Grünen)

Jens Mehlitz (WBF), Heinz Vogel (WBF)

Dr.Matthias Schultz (CDU), Claus Quassowski  (CDU)

Alexandra Doernbrack (WBF)

 

Gegen die Schaffung von 85 Kita-Plätzen im Ortszentrum stimmten:

Bürgermeister Dr. Rainer Vogel (Bündnis 90/Die Grünen)

Dr.Siegfried Bronsert (CDU)

Edgar Gutjahr (Linke)

Jutta Herrmann (Linke)

Dr.Ursula Port (Linke)

 

Damit ist der Weg frei  für eine vierte Kita in Woltersdorf. Wenn alle Maßnahmen zügig umgesetzt werden, kann die Kita zur Jahreswende ihren Betrieb aufnehmen.

Gleichzeitig wurde mit dieser Entscheidung die Vernichtung von Unterrichtsräumen der Grundschule Woltersdorf abgewendet.

 

Holger Dymke

Vorsitzender des Ortsvereins

und sachkundiger Einwohner im Sozialausschuss

Veröffentlicht am 11.05.2012

In der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Woltersdorf am Mi. 25.04.2012 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzende des Ortsvereins ist Holger Dymke , der bisherige Schatzmeister. Dirk Doll, seit 2006 stellvertretender Vorsitzender, wurde in seinem Amt für weitere 2 Jahre bestätigt. Die Aufgabe des Schatzmeisters übernimmt Christian Stauch. Als Beisitzer wurden Beate Doll und Stefan Laue in ihrem Ämtern ebenfalls bestätigt. Frank Müller-Brys, seit 2006 Vorstizender des Ortsvereins, trat nicht wieder zur Wahl an, da er eine weitere Ausbildung beginnt. Seine Aufgaben als Abgeordneter und Fraktionsvorsitzender wird Frank Müller-Brys beibehalten.

Der Vorstand

Veröffentlicht am 03.05.2012

Der Ortsverein hatte zum 4. Mal zum SPD-Cup in den Sport- und Freizeitpark nach Woltersdorf eingeladen. Beim Jugendturnier starteten Mannschaft aus Friedrichshagen, Schöneiche, Rüdersdorf und Woltersdorf; bei den Männern waren Freizeitmannschaften der Freiwilligen Feuerwehr Woltersdorf, der Freien Schule Woltersdorf, der Oase und der SPD bei herrlichem Sonnenschein am Start. Das Jugendturnier gewannen die Nachwuchskicker aus Rüdersdorf, bei den Erwachsenen siegte die Mannschaft der Oase. Herzlichen Glückwunsch!

Dank an alle, die durch tatkräftige Hilfe das Turnier möglich gemacht haben, besonders seien die Helfer des SV Woltersdorf genannt, die wie in den Vorjahren für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Ohne die freiwillige Unterstützung der Übungsleiter und der Eltern wäre ein geregelter Spielbetrieb im Amateurbereich für die Kinder und Jugendlichen nicht möglich. Dafür unseren Dank und unsere Anerkennung.

Für die finanzielle Unterstützung bedanken wir uns bei Gunter Fritsch, unserem Landtagsabgeordneten, bei der Sportboutique Reschenberg und bei den Firmen Mischke und Hügelland. Für das Catering sorgte in bewährter Form Peter Farr mit seinem Team des B1-Centers.

Holger Dymke, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins

Veröffentlicht am 03.05.2012

Perspektivisch Denken! – vorausschauend Handeln!

Auf der Gemeinderatssitzung am 24.04.2012 werden die Fraktionen von CDU/FDP, SPD und Woltersdorfer Bürgerforum gemeinsam den nachstehenden Antrag einbringen, mit dem eine nachhaltige Versorgung der Gemeinde Woltersdorf mit Kitaplätzen für alle Altersgruppen gesichert werden soll, ohne damit das Raumangebot für Grundschule und weiterführende Schule (FAW) zu reduzieren oder zu gefährden.

Beschlussentwurf für den 24.04.2012

Zur nachhaltigen Sicherung des Bedarfs an Kita- und Schülerplätzen in der Gemeinde Woltersdorf beauftragt die Gemeindevertretung die Verwaltung, die Voraussetzungen für die Schaffung von bis zu 80 neuen Kitaplätzen an einem oder mehreren der folgenden Standorte zu prüfen:

- Standort Weinbergstraße, Umbau und/oder Erweiterung
- ehemaliges Altenheim in der Rüdersdorfer Str. 19/20
- Räume über dem Netto-Markt in der Berliner Straße
- ehemaliger Plusmarkt im Ortszentrum
- Standort „Alter Krug“
- weitere mögliche Standorte, insbesondere auf gemeindeeigenen Grundstücken.

Dabei ist die beim jeweiligen Standort mögliche und sinnvolle Lösung (Umbau, Erweiterung, Neubau, Anmietung) zu prüfen und für einen Planungszeitraum von 5 Jahren, 10 Jahren und 15 Jahren hinsichtlich Kosten pro Kitaplatz, Flexibilität und Kapazität qualifiziert zu untersuchen und schriftlich darzustellen. Außerdem ist der Einsatz von Fördergeldern in allen Varianten zu prüfen.

Die Varianten sind in der nächsten Sitzung am 24.05.2012 vorzustellen, damit frühzeitig über einen neuen Antrag auf Fördermittel entschieden werden kann. Zu diesem Termin wird dann über den Termin für eine erforderliche Sondersitzung des Sozialausschusses zur Auswahl der geeigneten Projekte entschieden werden.

Zu einer Begehung der zu prüfenden Bestandsobjekte sind die Mitglieder des Sozialausschusses mit ordentlicher Frist einzuladen.

Begründung:

Eine bedarfsgerechte Versorgung der Gemeinde Woltersdorf mit Kitaplätzen ist bisher nicht gesichert. Die von der Verwaltung angestrebte Schaffung von 25 Kitaplätze in der U3-Förderung am Standort Weinbergstraße ist allenfalls eine Übergangslösung allein für den U3-Bedarf und das auch nur für 2 Jahre. Es gibt in der Gemeinde einen nachhaltigen Bedarf von bis zu 80 Kita-Plätzen. Woltersdorf ist ein attraktiver Zuzugsort für junge Familien. Das muss auch so bleiben.

Es ist zu befürchten, dass durch den geplanten Umbau der Weinbergstraße, wie jetzt von der Verwaltung vorgeschlagen, nach 2 Jahren ein erheblicher Engpass an Schulräumen entsteht und zugleich die Engpässe im Kita-Bereich fortbestehen. Der Einsatz von 250.000 € für eine Übergangszeit von 2 Jahren kollidiert mit den Auflagen der Fördermittelgeber, welche die Nutzung der umgebauten Räume für 10 Jahre festschreiben würden.

Die vertraglichen Bindungen mit der weiterführenden Schule FAW erlauben keine zweijährigen Experimente. Die Gemeinde hat sich vertraglich verpflichtet, dieser Schule angemessene Räume zur Verfügung zu stellen. Die aktuelle Planung der Verwaltung konterkariert diese vertragliche Zusage.

Die Entwicklung der Geburtenzahlen zwingt zu einer sofortigen Überprüfung aller Kapazitäten im Ort und führt die von der Verwaltung geplanten Maßnahmen ad absurdum. Wir brauchen wesentlich mehr als 25 Kitaplätze und perspektivisch alle momentan zur Verfügung stehenden Schulräume! Darum können wir uns eine Vernichtung von Klassenräumen nicht leisten.

Deshalb ist eine grundsätzliche Neuorientierung und Prüfung aller denkbaren Alternativen (Umbau und/oder Erweiterung bestehender Objekte, Neubau auf gemeindeeigenem Grund, Anmietung bestehender Objekte) und deren objektiver Vergleich notwendig. Dabei müssen alle Träger eingebunden werden (Kita und Schule).

Wenn jetzt eine Entscheidung für eine Nutzungsänderung der Weinbergstraße fällt, wäre diese Kapazität die nächsten 10 Jahre gebunden und es würden Schulräume fehlen, ohne dass eine nachhaltige Lösung für bestehende Engpässe in den Kitas geschaffen wäre.

Veröffentlicht am 22.04.2012

Allgemein; Einladung zum 1. Mai :

Veröffentlicht am 22.04.2012

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