Märkische Seen: Dorf sollen leben – Ideen gesucht

Veröffentlicht am 21.12.2021 in Kommunalpolitik

Wie soll sich das ländliche Leben zwischen Altlandsberg und Wendisch Rietz in den kommenden Jahren entwickeln? Welche Schwerpunkte sollen gesetzt werden und wie können Akteure eingebunden werden? Ideen und engagierte Bürger sind gesucht!

Die Mitgliederversammlung der LEADER-Region Märkische Seen hat den Beschluss gefasst, sich auch für die kommende Wettbewerbsausschreibung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz zu bewerben. Eine Entwicklung der Region wäre dann im Zeitraum von 2023 bis 2027 möglich. Eine Ideale Chance für die Region Märkische Seen, die Ideen für die zukünftige Entwicklung zu realisieren und gleichermaßen den anstehenden Herausforderungen zu begegnen. Denn bei einer erfolgreichen Bewerbung können über einen Zeitraum von fünf Jahren Fördermittel eingesetzt werden.

Landleben aktiv mitgestalten

Um dieses Ziel zu erreichen, braucht die bestehende LAG Märkische Seen engagierte Menschen aus Vereinen, Unternehmen, der Landwirtschaft, der kommunalen Politik und der Bürgerschaft, die ihre Heimat nach vorne bringen wollen. Die LAG Märkische Seen lädt alle Bürgerinnen und Bürger, Institutionen, Akteure und Interessierten der Region dazu ein, sich in Workshops vor Ort mit ihren Ideen und Vorschlägen in den Prozess einzubringen.

Fördermittel zu vergeben

Die Region Märkische Seen hat seit fast 20 Jahren sehr gute Erfahrungen mit der Umsetzung von LEADER gesammelt. In der aktuellen Förderperiode konnten mit etwa 20 Mio. Euro Fördermitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds und des Landes Brandenburg bereits Projekte im Umfang von mehr als 40 Mio. Euro Investitionen bewilligt werden. Darunter sind Vorhaben wie das Gesundheitszentrum in Reichenberg, die Sanierung der Buckower Köstlichkeiten, die Ortsgemeinschaftshäuser in Alt Stahnsdorf und Philadelphia oder die Sanierung verschiedener Sportplätze.

Hintergrund LEADER

Das LEADER-Programm ist ein wichtiger Baustein zur Gestaltung ländlicher Räume und bietet die Möglichkeit, Fördergelder einzubinden. LEADER ist die Abkürzung für "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale"und bedeutet "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft". Es ist ein bottum-up basierter Entwicklungsansatz der Europäischen Union, die sich ausschließlich an den ländlichen Raum richtet. Das heißt: Mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sollen Ideen und Ansätze entwickelt und umgesetzt werden, um die kulturelle, soziale und wirtschaftliche Entwicklung in den Dörfern zu stärken und den Auswirkungen des demografischen Wandels vorausschauend zu begegnen.

 
 

Homepage SPD-LOS

Impressionen

Strandpromenade

Mit einem Klick

Aktuelle Artikel Woltersdorf

Mathias Papendieck

Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion in Oder-Spree

Rolf Lindemann - Unser Landrat

Unser Vertreter im Landtag Brandenburg

news

18.01.2022 19:55 HAPPY BIRTHDAY! – BETRIEBSVERFASSUNGSGESETZ WIRD 50
Demokratie im Betrieb, Mitbestimmung durch die Beschäftigten, ist ein entscheidender Baustein für starke Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern – und für den Erfolg der Sozialen Marktwirtschaft. Grundlage dafür ist die große Reform des Betriebsverfassungsgesetzes von 1972. Heute vor 50 Jahren ist sie in Kraft getreten. Die Reform vom 18. Januar 1972 stärkte die Rechte der

18.01.2022 19:20 § 219A WIRD GESTRICHEN – „DAS WAR HÖCHSTE ZEIT“
Die Regierung will Frauen in Konfliktsituationen besser unterstützen. Dazu gehört auch, dass Ärztinnen und Ärzte umfassend medizinisch informieren können, wenn es um einen möglichen Schwangerschaftsabbruch geht. Die Koalition streicht darum jetzt „ein Relikt aus der Kaiserzeit“: den Paragrafen 219a. Bislang müssen Frauenärztinnen und -ärzte Strafverfolgung fürchten, wenn sie auf ihren Internetseiten darüber informieren, dass sie

18.01.2022 18:46 ARBEITS- UND SOZIALMINISTER IM INTERVIEW – VIEL AUFBRUCH MÖGLICH
Nicht nur die ökologische und wirtschaftliche, auch die soziale Erneuerung des Landes ist Aufgabe der Fortschrittsregierung. Inzwischen sei „viel mehr an Aufbruch“ als in den vergangenen Jahren möglich, sagt Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil – und auch, was das konkret für die Menschen heißt. Im Interview mit der Augsburger Allgemeinen (Samstag) skizzierte Heil, was er

Ein Service von websozis.info