Aus unserem Flyer 1/2018 - Vorstellung Christian Stauch

Veröffentlicht am 26.04.2018 in Ortsverein

 Aus unserem Flyer 1/2018: Christian Stauch, Vorsitzender der SPD Woltersdorf stellt sich vor.

 

Liebe Woltersdorferinnen und Woltersdorfer!

 

In der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Woltersdorf im Dezember 2017 wurde ein neuer Vorstand gewählt und es freut mich sehr, mich Ihnen als neuen Vorsitzenden vorstellen und einge Worte an Sie richten zu dürfen.

 

Sicherlich bedauere ich die Entscheidung unseres langjährigen Vorsitzenden, Holger Dymke, den Staffelstab weiterzugeben, doch haben wir aus meiner Sicht der heutigen politischen Lage keine Zeit fürs Trübsalblasen. Aus Sicht unseres SPD-Ortsvereins blicke ich jedoch optimistisch in die Zukunft. Mit über 40 Mitgliedern verzeichnen wir in unseren Reihen so viele engagierte Woltersdorfer wie noch nie. Neuerdings erleben wir einen Zuwachs von jungen Menschen, die sich bereits jetzt aktiv in die Diskussionen einbringen. Entgegen den Trends – egal ob demografisch oder sicherlich auch politisch gesehen – hat sich für uns zuletzt eine positive Entwicklung herauskristallisiert.

 

Ich möchte es in diesem Zusammenhang aber auch nicht versäumen, mich Ihnen vorzustellen und einige Worte zu meinen Ansichten an Sie zu richten.

 

Als ich vor sechs Jahren - im Alter von 21 Jahren - in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands eintrat, da tat ich dies keinesfalls aus dem Affekt heraus. Vielmehr hatte ich bereits einige Jahre die politischen Geschehnisse auf der kommunal-, landes- und bundespolitischen Ebene sorgfältig begleitet. Zunehmend wuchs dann der Wunsch in mir, die Konsumentenhaltung zu verlassen und mich in die unterschiedlichen Gestaltungs- und Diskussionsprozesse einzubinden. Den Eintritt in die SPD habe ich dabei bis zum heutigen Tage nicht bereut, da ich meine Vorstellungen einer Gesellschaft in der SPD am Besten verortet sehe und natürlich kommt es in der Geschichte einer fast 155-jährigen Partei zwangsläufig auch dazu, dass Fehlentscheidungen getroffen werden. In manchen Zeiten mehr, dem gegenüber in anderen Zeiten weniger. Dennoch erachte ich es für besser, wenn Entscheidungen getroffen werden, als ein freudloses, starres Ausharren der Dinge zu betreiben. Letzten Endes führt ein solches Verhalten nur zu einer Verschlechterung der Umstände. Im weiteren Sinne beziehe ich dies ebenso auf Diskussionen auf der kommunalen Ebene, die das Thema im Kern verfehlen und wichtige Entwicklungen blockieren. Dies geschieht oft auch nur aus sturer Oppositionshaltung oder aufgrund einer individuellen Meinung heraus, die das Gesamte vermissen lässt. Ich halte es hierbei wie Fontane, der einmal gesagt hat: „Wer schaffen will, muss fröhlich sein.“ Doch diese einfache Weisheit finden wir im täglichen Leben bestätigt. Ich zumindest habe noch niemanden gesehen, dessen Entscheidungen aus Wut und Verdrossenheit heraus Begeisterung geweckt und ein bisschen besser gemacht hätten.

 

Insbesondere die Entwicklung von Woltersdorf konnte ich in den letzten 22 Jahren aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln heraus beobachten, denn nicht nur meine Familie ist hier fest verwurzelt, sondern auch ich. In Woltersdorf konnte ich den Hort besuchen, zur Schule gehen und meine Freizeit als Jugendlicher hier in unserer Gemeinde verleben. Nunmehr sammle ich meine Erfahrungen als junger Erwachsener in Woltersdorf und gerade aufgrund dieser tiefen lokalen sowie regionalen Verankerung widerstrebt es mir, Woltersdorf als eine „Schlafstadt“ zu bezeichnen, denn hier entwickeln sich Kinder zu Erwachsenen, hier verbringen wir unsere Zeit mit der Familie, hier haben wir unseren Rückzugsort und hier erleben wir unsere erholsamsten und schönsten Tage und Stunden.

 
 

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