Frank Steffen: Will Landrat werden

Veröffentlicht am 20.06.2022 in Unterbezirk

Der Beeskower Bürgermeister Frank Steffen will sich um das Amt des Landrates für den Landkreis Oder-Spree (LOS) bewerben. Das gab der Sozialdemokrat auf dem Parteitag der SPD Oder-Spree am Freitagabend, 17. Juni 2022, in Hangelsberg bekannt.

Der 51jährige ist seit dem Jahr 2010 Bürgermeister der Kreisstadt und ist auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen im Land Brandenburg. Der amtierende Landrat Rolf Lindemann (64) hatte zuvor angekündigt, mit Erreichen des Pensionsalters am 01.08.2023 in den Ruhestand treten zu wollen.

Das bedeutet, das voraussichtlich im Frühjahr 2023 Landratswahlen stattfinden werden. Lindemann war im Februar 2017 vom Kreistag mit großer Mehrheit fraktionsübergreifend gewählt worden. Eine offizielle Nominierung eines Landratskandidaten durch die Sozialdemokraten des Landkreises steht noch aus. Diese wird voraussichtlich im Oktober durch einen SPD-Parteitag von Oder-Spree erfolgen.

Amtszeit mit positiver Bilanz

Beim UB-Parteitag zog Lindemann eine positive Bilanz seiner bisherigen Amtszeit. So sei es gelungen die Kreisverwaltung zu verjüngen und bürgerfreundlicher zu machen. Große Herausforderungen, wie die Corona-Pandemie und die Afrikanische Schweinepest wurden gut bewältigt. Mit der Ansiedlung von TESLA in Grünheide sei in enger Zusammenarbeit mit dem Land Brandenburg die bedeutendste Industrieansiedlung in den neuen Bundesländern gelungen. Der Landkreis habe darüber hinaus viel in Bildung, Kultur, Infrastruktur und den Breitbandausbau investiert.

Kita: Betreuung weiter verbessern

Landrat Rolf Lindemann und Frank Steffen machten deutlich, dass der Prozess der Kita-Rechtsreform weitergeführt werden muss. Dazu müssten alle beteiligten Partnern die Voraussetzungen schaffen. „Die Verbesserung der Betreuung unserer Jüngsten in Krippen, Kitas und Horten sind zu wichtig, um wegen Verfahrensfragen auf der Strecke zu bleiben.“ sagte Steffen in Hangelsberg.

Vita Frank Steffen

Frank Steffen wurde 1971 in Beeskow geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Instandhaltungsmechaniker mit Abitur im Eisenhüttenkombinat Ost (EKO) in Eisenhüttenstadt. Nach seinem Zivildienst studierte er an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Düsseldorf (NRW). Bevor er 2010 Bürgermeister in Beeskow wurde, war er in der Kreisverwaltung Oder-Spree u.a. Büroleiter der Landräte Jürgen Schröter und Manfred Zalenga sowie Amtsleiter für Personal und Service. Steffen wurde 2017 im ersten Wahlgang als Bürgermeister wiedergewählt. Er ist seit 24 Jahren verheiratet und hat vier Kinder.

Bild: v.l.: Auf dem UB-Parteitag: Frank Steffen (stehend), Juliane Meyer und Jana Gruber

 
 

Homepage SPD-LOS

Impressionen

Strandpromenade

Mit einem Klick

Aktuelle Artikel Woltersdorf

Mathias Papendieck

Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion in Oder-Spree

Rolf Lindemann - Unser Landrat

Unser Vertreter im Landtag Brandenburg

news

08.08.2022 15:37 Fall Schlesinger zeigt: Öffentlicher Sektor braucht bessere Compliance-Strukturen
Angesichts des Rücktritts von rbb-Intendantin Patricia Schlesinger fordert die SPD-Bundestagsfraktion neue Transparenz- und Compliance-Strukturen für Körperschaften öffentlichen Rechts sowie für alle öffentlichen Einrichtungen und Verantwortliche für öffentliche Gelder. „Der Rücktritt von Patrica Schlesinger als Chefin des Rundfunk Berlin-Brandenburg ist vor dem Hintergrund der Ereignisse folgerichtig. Es liegt nun in den Händen der verantwortlichen Gremien, die… Fall Schlesinger zeigt: Öffentlicher Sektor braucht bessere Compliance-Strukturen weiterlesen

05.08.2022 11:54 Gasumlage darf zu keinen Mehreinnahmen für den Staat führen
Im Zweifel müssen die Mehreinnahmen aus der Gasumlage als Entlastungen an die Bürgerinnen und Bürger zurückgegeben werden, fordert SPD-Fraktionsvize Achim Post. „Vollkommen klar ist: Die Gasumlage darf zu keinen Mehreinnahmen für den Staat führen. Die Bundesregierung arbeitet bereits an Lösungen, wie das vermieden werden kann. Im Zweifel müssen die Mehreinnahmen als Entlastungen an die Bürgerinnen… Gasumlage darf zu keinen Mehreinnahmen für den Staat führen weiterlesen

04.08.2022 06:54 Vorbereitet in den Winter – die Änderungen im Infektionsschutzgesetz
Die vorgelegten Eckpunkte zur Reform des Infektionsschutzgesetzes bilden eine gute Grundlage für einen wirksamen Schutz vor der Corona-Pandemie im Winter. Die parlamentarischen Beratungen dazu können nun zeitnah und konstruktiv stattfinden. Dagmar Schmidt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende: „Mit den heute von Minister Lauterbach vorgestellten Maßnahmen können wir das Infektionsgeschehen frühzeitig eingrenzen und so eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern.… Vorbereitet in den Winter – die Änderungen im Infektionsschutzgesetz weiterlesen

Ein Service von websozis.info