Insolvenzantrag der Christlichen Kita in Woltersdorf – Zur Situation

Veröffentlicht am 23.09.2016 in Bildung

Die Situation rund um die Christliche Kita in Woltersdorf ist verfahren. Unterschiedliche Zahlenwerke, die im Gespräch sind und in die Öffentlichkeit gelangen, wie auch der MOZ vom 22. September 2016 zu entnehmen ist, tragen zu keiner Lösung des Problems bei.

 

Was hätte anders laufen müssen?

Aus meiner Sicht hätte es nicht sein müssen, wenn dem Träger vorerst die notwendigen finanziellen Mittel in Höhe von 40 T€, die sie nach Aussage des Geschäftsführers, Herrn Volkmann, im Sozialausschuss,  benötigten, um die Insolvenz abzuwenden, überwiesen worden wären. Eine Bürgschaft der Gemeinde hätte dazu geführt, dass die Verwaltung Zeit für die Lösungssuche hätte gewinnen können. Noch wichtiger: Für die Eltern der betreuten Kinder und für die Erzieherinnen und Erzieher hätte eine Bürgschaft Sicherheit bedeutet. Leider sahen dies nicht alle Abgeordneten so.

Die Kita ist wichtig für unseren Ort, die Mitarbeiter leisten eine qualifizierte Arbeit, und weder Gemeinde noch der Landkreis sind interessiert, dass die Kita geschlossen wird.

Der von der Gemeinde beauftragte Gutachter und der Insolvenzverwalter sollten nun zu einer schnellen Lösung des Problems kommen. Vor allem Eltern müssen wieder in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen können, ohne daran denken zu müssen, dass die Einrichtung nun doch geschlossen werden könnte.

Die Finanzierung der Kita erfolgt durch den Landkreis, der ca. 86 % der Personalkosten für das notwendige pädagogische Personal trägt, durch die Gemeinde, die die Betriebskosten erstattet, durch Eigenleistungen  und durch die Elternbeiträge.

Ich hoffe und wünsche, dass sich im Interesse der Kinder und Eltern alle Beteiligten konstruktiv an der Lösung dieses Problems beteiligen.

 

Monika Kilian

Gemeindevertreterin, Abgeordnete im Sozialausschuss

 
 

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